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5. Pilgerreise – Sternenwanderung
Löwe

der auf die Erde projizierten Nordhimmel im Sauerland


Für dieses Jahr noch kein Termin

Preis: In Doppelzimmern 500,- €

Im Gebiet des Sternbildes des Löwen erfahren wir, wie Rudolf Steiner es formuliert,  die Weite des Kosmos, die wir während unserer Reise in ein neues Erdenleben als Erinnerung in unser Herz pflanzen. Vorträge aus spirituellen Schriften zum Thema passend.



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Ausführliche Beschreibung zur 5. Pilgerreise - Sternenwanderung Löwe


Das Neue Herz der Christusliebe befindet sich, wie könnte es anders sein
– über dem physischen Herzen

Diese Reise soll uns aus der Enge der Erdenathmosphäre heraus - die Weite des Kosmos erfahrbar machen, eine Eigenschaft des Sternbildes des Löwen mit seinen 12 Kirchen im Sauerland.

Rudolf Steiner spricht von den nach-atlantischen Epochen. Die letzte war die vierte und von der griechisch-römischen Kultur geprägt. Dies war die Zeit, in der durch äußere Kultur und Arbeit die Prägungszeit für unsere Verstandes- und Gemütsseele. Die Menschen sind sich anderes begegnet in dieser Zeit – sie haben sich sogleich „erkannt“, wenn sie sich gegenüber traten. Er konnte sich einstellen auf den anderen und wollte dies auch. Er war am anderen interessiert. Wir kennen das vielleicht noch von Reisen in Gebiete, in der sich die Vergangenheit noch herhalten hat. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft. Wir bewundern das vielleicht. Aber haben wir diese gastfreundlichen Menschen wirklich verstanden?

       

Unsere heutigen Begegnungen mit fremden Menschen sind ganz anderer Art. Man muss sich erst beschnüffeln, das braucht Zeit. Freundschaften müssen wachsen, das braucht Zeit. Laut Rudolf Steine entstanden Freundschaften, die Vertrauen beinhalten, sofort. Wir unterscheiden mehr als das der frühere Mensch tat. Dieses Erkennen des Anderen wird immer schwerer werden, ist aber notwendig um unsere neue Aufgabe zu erfüllen – nämlich die Bewusstseinsseele zu entwickeln.

Während der vierten Phase beruhte alles Zwischenmenschliche auf persönlicher Begegnung. Das hörte schon mit der Buchdruckerkunst auf und hat sich bis heute immer unpersönlicher entwickelt. Telefon – Emails – Facebook – der Namen drückt es ganz deutlich aus.

Auch unsere Verkehrsverhältnisse hindern uns immer mehr an wirklichen Begegnungen – je schneller umso unmöglicher – ein Satz zum Nachdenken.

 

In unserer Zeit organisiert sich die Menschheit in etwas Individuelles, was es uns schwer macht, spontanes Gemüt oder durchdringendes Verstandesverstehen, wie R. Steiner die alten Formen ausdrückt. In unseren Begegnungen wirksam sein zu lassen. Wird die Bewusstseinsseele ausgebildet, sondern wir uns erst einmal ab, bemerken und erkennen unseren Egoismus und zielen so auf eine Einsamkeit im eigenen Körper hin. Etwas was die vorherige Verstandes- und Gemütsseele nicht kennt. Er wird zum Einsiedler, während er durch eine Welt wandelt, die ihm andererseits immer näher kommt durch unsere technischen Entwicklungen. Die Welt öffnet sich dem Menschen – aber er wird immer einsamer, eigenbrötlerischer – er erfährt sich immer individueller. Die erwachendes Bewusstseinsseele hat den Charakter, sich immer mehr Abzuschließen von der übrigen Menschheit, sich zu isolieren. Daher wird es immer schwieriger, den anderen Menschen vertraut zu sein. Es bedarf eines umständlichen Kennenlernens, um mit anderen vertraut zu werden.

Was soll das alles?

Die heutigen Lebensbahnen bringen uns mit Menschen zusammen, die ähnliche karmische Voraussetzungen haben wie wir selbst. Diese Begegnungen brauchen unsere ganze Lebenskraft, da bleibt für andere Begegnungen nicht viel übrig. Diese Entwicklungsperiode der Menschheit hat ein Ziel – die Vielseitigkeit der Menschen anzuerkennen und auf diese Weise tolerant zu werden. Toleranz bringt etwas mit sich, was wir alle in seiner Weitläufigkeit noch erfahren werden – Akzeptanz und Toleranz bringt ein ausgeglichenes Gemüts- und Verstandesleben mit sich, die Voraussetzung für ein Empfingen unserer innewohnenden Göttlichkeit. Dies wird immer mehr im Zeitalter der Bewusstseinsseele den Sinn für ein wirkliches soziales Verständnis erwecken. Dies bedeutet, zu akzeptieren, dass es verschiedene Menschentypen gibt. Praktische Psychologie, praktische Seelenkunde, aber auch praktische Lebenskunde wird Alltag werden und dadurch wird sich ein wirklich soziales Verständnis unter den Menschen entwickeln. Heute beurteilen wir eine Begegnung damit, ab der Mensch und sympathisch oder unsympathisch ist. Geht durch die Welt und seht, dass dies das einzige Kriterium ist, ob wir uns wohl fühlen oder nicht. Dieses und jenes sollte so oder so sein – dann wäre ich glücklich.

Ohne die spirituelle Komponente wird eine Veränderung nicht möglich sein. Unsere Einrichtungen, unsere sozialen Gesetzte, die die Individualität oftmals gar nicht beachten sondern sogar auslöschen, sie gehen auf das Individuelle nicht ein.

Das geht nur über das Verständnis des Spirituellen, dass praktische Seelenkunde und praktische Menschenkunde in das allgemeine Interesse aufgenommen werden kann. Das Spirituelle ist notwendig zum sozialen Verständnis, um in dem sozialen Verstehen sozusagen den anderen Pol zu schaffen um die Schwierigkeiten für das Verständnis des anderen zu verstehen. Die Menschen müssen die Dinge alle durch Prüfungen durchmachen, indem sich ihnen gewissermaßen die Gegenkräfte in den Weg st4ellen. So werden die Sympathie- und Antipathiegefühle sich ausbreiten und nur im bewussten Bekämpfen der oberflächlichen Sympathie und Antipathiegefühle wir die Bewusstseinsseele geboren werden können.

Eine Veränderung auf dem religiösen Gebiet muss geschehen im fünften nach-atlantischen Zeitalter: ein veröden des religiösen Lebens.

 
      

Für den vierten nach-atlantischen Zeitraum mussten Gruppenreligionen entstehen, weil der Mensch noch sehr auf die Gruppenzugehörigkeit angewiesen war und darin lebte. Religiöse   Glaubensrichtungen mussten mithilfe von Macht über die Menschen gestülpt werden mit Dogmen, gemeinsamen Grundsätzen und religiösen Gedanken.

Heute geht uns das, was an die Gruppenseele des vierten nach-atlantischen Menschen gerichtet war, nicht mehr zu Herzen. Ein Mensch, der individueller wird, versucht, von Dogmen frei zu werden, weil ihm sein persönliches Erleben mehr wert ist. Dies schließt vor allem die Gedankenfreiheit im Religiösen mit ein.

In diesen Prozessen stecken wir mittendrin. Eine Ahnung von dem was die Bewusstseinsseele ist, haben wir in kurzen Erleuchtungserlebnissen. Aber doch ist es noch so, dass wir die unterschiedlichen Motive der Generationen nicht wirklich verstehen – eine Entfremdung der einzelnen untereinander ist spürbar. Was aus dem menschlichen Herzen herausquillt, muss umgesetzt werden. Und aus karmischer Sicht ist zu verstehen, dass das für die verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich sein muss. Diese Schwierigkeiten, spontan dem Herzen zu folgen, damit muss sich jede Seele in diesem fünften nach-atlantischen Zeitraum auseinander setzten. Und nur in dieser Auseinandersetzung kann sich die Bewusstseinsseele entwickeln. Aus dieser Auseinandersetzung folgen auch die Gefühle die uns zeitweise beherrschen von Nichtwissen, was man eigentlich machen will, was das alles eigentlich soll – diese Nullbockgefühle – die vor allem die neuen Generationen heimsuchen. Das ist das Gefühl der Schwelle zu dem Neuen, dem Unbekannten – aber die Klarheit über die Möglichkeiten unserer Neuen Zeit muss sich jede Seele selbst erarbeiten – und wenn dies über Wege wie Krankheit, Lebensunlust, Seelennot und Verwirrung gehen muss. Wir sollten liebevoll eingehen können auf die individuellen Entwicklungen der einzelnen Menschen, denen wir begegnen. Das ist vor allem wichtig: Lebensstudium, der Wille zur Lebenskunde, nicht zum Programm, denn das theoretische Programm ist der Feind der fünften nach-atlantischen Kulturperiode. Im Spirituellen muss das zentrale Erkennen sein.

Die Gedanken über die Zeit muss aus tieferen Schichten herausgeholt werden als bisher. Transformation in die Bewusstseinsebene passiert dort, wo verstandesmäßiges und gefühltes Erkennen gleich stark wirken kann.

Das individuelle Erkennen der geistigen Zusammengehörigkeit aller Ebenen ist notwendig. Rudolf Steiner geht so weit zu sagen, da sich Kräfte aus dem geistigen Reich hier auf Erden vor 2000 Jahren inkarniert haben, warten die Geschöpfe aus dem geistigen Reichen sehnsüchtig auf die Rückkehr – d.h. Verschmelzung – unserer mit der geistigen Ebene, in dem Sinn, dass sie etwas verloren haben – was nur zurückkehren kann, wenn wir mit diesen Kräften in das Geistige Potential hineinwachsen.

Zusammenfassung: Unsere Lernaufgabe in der fünften nach-atlantischen Epoche stellt uns drei Bedingungen: das soziale Menschenverständnis, die Erwerbung der Gedankenfreiheit, das lebendige Wissen von der geistigen Welt durch spirituelles Erwachen. Diese drei Dinge müssen die großen, realen Ideale für uns sein. Diese entwickelte Bewusstseinsseele hat als ihre höchste Stufe schon das Geistselbst, das in der sechsten nach-atlantischen Kulturperiode veranlagt werden muss. Dann wird Frohsinn in unserer Seele einen festen Platz beziehen. nicht bloß oberflächliche Heiterkeit, sondern die tiefe Glückseligkeit, die wir in kurzen Erleuchtungserlebnissen bereits kennen gelernt haben.

Inspiriert von Rudolf Steiner – in meinen Worten wieder gegeben.


Madhukar

„Das kostbare an unserer Übertragung des Herzens ist, dass jeglicher Weg zu Ende ist, dass jede Illusion, jede falsche Vorstellung ein für alle Mal endet und dadurch wieder einem grenzenlosen Vertrauen Raum gibt, nämlich diesem einfachen Wesen der Wirklichkeit: Stille und Liebe. Geist und Verstand sind für gewöhnlich in der Beurteilung von Bewegungen vergangen haben keinen Zugang zur Stille. Aber der Geist ist kein böser Bube, denn mit der richtigen Ausrichtung kann er dich ganz schnell ans Tor zur Wahrheit führen. Einmal hinterfragt und als Illusionär erkannt, kann er dich nah Hause zurückbringen, dahin, wo duimmer schon gewesen bist: Hier und jetzt! Und stehst du dann vor der letzten Tür, musst du nichts mehr tun, das Selbst wird dich umarmen.“

„In der Mitte ist immer Stille und Frieden, aber warum solltest du deswegen starke Gefühle durchleben? Du suchst doch hoffentlich nicht danach? Diese tiefen Gefühle von denen du spricht, sind wie Schlangen, die dich irgendwann beißen. Deswegen halte dich fern vom Schlangennest. Konfrontiert dich das Leben trotzdem mit starken Gefühlen, dann geh damit um, aber verweile nicht darin. Das Schwelgen n Gefühlen führt dazu, dich mehr und mehr darin zu verstricken. Das ist so, deswegen finden heraus, in wem diese Gefühle stattfinden. Eine Besucherin, die ihre Mutter am Vortag beerdigt hatte, berichtete, dass sich bei ihr starke, unkontrollierbare Gefühle einstellten. Als sie sich im Satsang auf mich ausrichtete, war plötzlich Stille da. Eine äußere Manifestation von Stille war hilfreich für sie, um die Stille, die sie ist, wiederzuentdecken. Der Meister sagt und zeigt dir deutlich, dass du immer diese Stille bist, bis auch du dies zweifelsfrei erkennst. Dann bist du frei.“